Schlagwort-Archive: Museum

Heide-Kastell Iserhatsche Bispingen

(Entfernung: 14 km)

Der MONTAGNETTO, ein beeindruckender ökologischer Multifunktionsbau als Großwasserfall, ist eingebunden in einem terrassierten Seensystem, insgesamt eine sehr gelungene historisierende Neuschöpfung als Landmarke, eine Arche. In dem MONTAGNETTO befinden sich zahlreiche besondere Räumlichkeiten. Angefangen bei der Hochzeitsschmiede über die Brotbackofengrotte, der ArachneRie, bis hin zum atemberaubenden Sala del Monte. Von außen kann neben der eindeutigen Burgfassade ein Teil des integrierten Fachwerkhauses und natürlich weitere Wandmalereien bestaunt werden. Der MONTAGNETTO ist das ganz besondere Hightlight auf ISERHATSCHE und kann nicht nur als Schauobjekt, sondern auch für Feierlichkeiten – insbesondere Trauungen und Hochzeiten – Aufführungen und anderen Veranstaltungen genutzt werden. Besuchen Sie ISERHATSCHE und vergewissern Sie sich selbst…

© www.iserhatsche.de

Speicherstadtmuseum Hamburg

(Entfernung: 76 km)

Kaffee, Kaiser & Consorten – Die Ausstellung des Speicherstadtmuseums

Zentrales Thema des Speicherstadtmuseums ist die Speicherarbeit. Im authentischen Rahmen eines Speicherblocks von 1888 wird anschaulich, wie die Quartiersleute früher hochwertige Importgüter gelagert, begutachtet und veredelt haben. Hierzu werden zum einen typische Arbeitsgeräte gezeigt, wie Probenstecher zum Bemustern der Säcke oder Griepen und Handhaken zum Greifen der Packstücke. Zum anderen werden traditionelle Lagergüter wie Kaffee, Tee, Kakao oder Kautschuk präsentiert.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Kaffee durch die Ausstellung. Kaffee wird nicht nur als Importgut , sondern auch als Naturprodukt und Konsumartikel dargestellt. Der Weg, den Kaffee von der Ernte über die Röstung bis zum Endverbraucher nimmt, wird mit vielen Exponaten illustriert. Einen Schwerpunkt bildet der Kaffeehandel, der sich in Block O der Speicherstadt konzentrierte. Auch der Teehandel spielte hier früher eine wichtige Rolle, woran das Inventar einer Probierstube für Tee erinnert.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Baugeschichte der Speicherstadt. Zahlreiche historische Fotos und Pläne veranschaulichen, wie das Lagerhausviertel geplant und realisiert wurde. Dabei wird auch nicht übersehen, dass für den Bau der Speicherstadt ein Altstadtviertel mit rund 16.000 Bewohnern geopfert wurde. Ein Highlight sind die silbernen Maurerwerkzeuge, mit denen Kaiser Wilhelm II. am 29. Oktober 1888 die Eingliederung Hamburgs in das deutsche Zollgebiet symbolisch besiegelt hat. Dieser Festakt fand in der Speicherstadt statt.

© www.speicherstadtmuseum.de

Herrenhäuser Gärten Hannover

(Entfernung: 95 km)

Der Plan zeigt die Herrenhäuser Gärten mit dem barocken „Großen Garten“, dem botanischen Schaugarten „Berggarten“ und dem Landschaftspark „Georgengarten“.Herrenhäuser Gärten

Die Königlichen Gärten Herrenhausen, bestehend aus Großem Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten, gehören zu den schönsten Parkanlagen Europas. Die wichtigsten Stilrichtungen der Gartenkunst finden sich in der Anlage wieder: die barocke Gartenkunst im französischen Stil, der englische Landschaftsgarten und der botanische Garten. Herrenhäuser GärtenDer barocke Große Garten wurde 1666 begonnen und in seiner heutigen Form von 1696 bis 1714 unter Kurfürstin Sophie gestaltet. Er zählt zu den wenigen, in ihrer Grundstruktur erhaltenen Barockanlagen in Europa. Schon weithin sichtbar weist die Große Fontäne mit ihrem bis zu 80 Meter hohen Wasserstrahl den Weg zu der historischen Barockanlage. Ganzjährig lädt der Große Garten zu einem Besuch ein mit der Grotte von Niki de Saint Phalle, dem Kleinen Fest im Großen Garten und dem Internationalen Feuerwerkswettbewerb sowie Konzerten und Theateraufführungen.
Der Berggarten entstand gleichzeitig mit dem Großen Garten und ist einer der ältesten Botanischen Gärten Deutschlands. Rund 11.000 verschiedene Pflanzen aus den verschiedensten Klimazonen laden zum Verweilen ein. Nicht nur die größte Orchideensammlung Europas wir hier permanent gezeigt, auch das Kakteenhaus und das Regenwaldhaus beherbergen beeindruckende Pflanzen und eine herrliche Blütenpracht. Der im 19. Jahrhundert angelegte Georgengarten ist ein Landschaftspark nach englischem Vorbild. Der auf einer Halbinsel zu Ehren von Gottfried Wilhelm Leibniz aufgestellte Tempel bietet einen malerischen Ausblick über weitläufige Rasenflächen und stille Weiher, die von ausgewählten Baumgruppen und Einzelgehölzen eingerahmt werden. Zentrum des Georgengartens bildet das idyllisch gelegene Georgenpalais, das heute das Wilhelm-Busch-Museum – Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik beherbergt. Empfehlenswert ist auch der Besuch des dahinter liegenden Palaisgartens. Im Mittelpunkt des nahe gelegenen Welfengartens befindet sich das Welfenschloss, der heutige Sitz der Universität Hannover. Der Welfengarten dient vor allem StudentInnen und BewohnerInnen der angrenzenden Nordstadt als Freizeitpark.

© www.hannover.de/Herrenhausen

Phaeno, Wolfsburg

(Entfernung: 97 km)

Die Welt der Phänomene

Erleben Sie im phæno, wie Tornados, Geysire und leuchtende Gase Ihre Neugier auf die Geheimnisse und Phänomene der Natur wecken. Es gibt für jeden – egal welchen Alters oder Wissensstandes – etwas zu entdecken. Und das Beste: Sie selbst sind gefragt, das Geschehen mitzubestimmen und zu beeinflussen.

Das Gebäude wurde von der aus dem Irak stammenden Star-Architektin Zaha Hadid entworfen und nach vierjähriger Bauzeit im November 2005 mithilfe modernster Spezialbaustoffe fertiggestellt. Machen Sie einen architektonischen Rundgang und lassen Sie sich von der faszinierenden Architektur beeindrucken!
Sie sind dazu aufgefordert, über 350 Experimentierstationen auszuprobieren, zu enträtseln oder sich auf faszinierende Kunstwerke einzulassen. Kommen Sie den Phänomenen auf die Schliche! Lassen Sie sich vom Feuertornado beeindrucken, der in einem Luftwirbel ca. 6 Meter hoch aufsteigt, lösen Sie das Rätsel der geheimnisvollen Schatten, untersuchen Sie die Blutgefäße in Ihrem Auge, bringen Sie magnetische Igel zum Tanzen, bewegen Sie anhand Ihrer Hirnströme einen Ball ins gegnerische Tor oder hören Sie, wie der freche Roboter über tiefgründige Fragen philosophiert.Phaeno2

© www.phaeno.de

Deutsches Erdölmuseum Wietze

(Entfernung: 55 km)

Am Südrand der Lüneburger Heide befindet sich eines der frühesten und bedeutendsten Erdölfelder in Deutschland.
Die Wietzer Bauern schöpften nachweislich schon im 16. Jahrhundert Erdöl aus sogenannten Teerkuhlen und verkauften es als Schmier- und Heilmittel. Bereits 1858/59 brachte der Geologe Prof. Konrad Hunäus (1802-82) hier eine der weltweit ersten erdölfündigen Bohrungen nieder (vor der legendären in Titusville/Texas). Doch erst drei Jahrzehnte später begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, an welcher in der Anfangszeit über 30 Bohrgesellschaften beteiligt waren.
Bis Anfang der 1960er Jahre wurden über 2.000 Bohrungen in Wietze abgeteuft. Zwischen 1900 und 1920 war hier sogar das produktivste deutsche Erdölfeld mit einem Anteil von knapp 80 Prozent. Ab 1918/20 existierte in Wietze sogar ein Erdölbergwerk. Das gesamte Dorf war damals auf die Erdölindustrie ausgerichtet: Es gab einen (Verlade-)Bahnhof, einen Ölhafen, eine Raffinerie, zahlreiche Betriebs- und Verwaltungsgebäude, Direktorenvillen, Arbeitersiedlungen, Öltanks usw.
1963 wurde die Erdölförderung in Wietze eingestellt, doch bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken. Erste Pläne für ein Museum gab es bereits im Juni 1961 bei der Deutschen Erdöl-Aktiengesellschaft (DEA, später Deutsche TEXACO AG). 1970 öffnete das Erdölmuseum Wietze schließlich auf einem Teilstück des ehemaligen Ölfeldes seine Pforten. Die Erweiterung des Museumsgeländes auf 1,8 ha und der Ausbau der Sammlung wurden ab 1982 intensiv betrieben und von einem Verein unterstützt. Seit 2013 firmiert der Trägerverein unter dem Namen „Deutsches Erdöl- und Erdgasmuseum Wietze e. V.“

© www.erdoelmuseum.de

Museumsdorf Hösseringen bei Suderburg

(Entfernung: 50 km)

Am Landtagsplatz des ehemaligen Fürstentums Lüneburg entsteht seit 1975 das Freilichtmuseum der Lüneburger Heide. Umgeben ist das Museumsdorf von großen Waldungen, die zumeist erst seit der Aufforstung der Heideflächen vor ca. hundert Jahren aufgewachsen sind. Das Freigelände des Museums umfasst ca. 10 ha (100 000 m²). Ein Mischwald zeigt die natürliche Vegetation vor der Entstehung der großen Heideflächen. Die angrenzende Heide mit einem Außenschafstall spiegelt das Landschaftsbild wider, wie es seit dem Mittelalter für die Lüneburger Heide charakteristisch ist. Der Heideentdeckerpfad, der durch diese Heidelandschaft führt, vermittelt den großen und kleinen Besuchern an 18 Info-Stationen viel Wissenswertes und Spannendes über die Entstehung dieser alten Kulturlandschaft und die darin vorkommenden Tiere. Daneben werden kleinere Ackerflächen mit alten Kulturpflanzen wie Buchweizen, Flachs, Roggen, Topinambur (Süßkartoffel), Kartoffeln und Rüben bestellt.

Mittlerweile wurden schon 27 typische Bauten der Lüneburger Heide hierher umgesetzt. Die Liste reicht vom imponierenden Hallenhaus des Brümmerhofes über Wagenremise und Feuerwehrhaus bis hin zum freistehenden Plumpsklo. Die Gebäude sind zu einem regionaltypischen Haufendorf und einer Einzelhofstelle zusammengefasst. In den eingerichteten Gebäuden wird das ländliche Wohnen und Arbeiten der Zeit von 1600 bis 1950 der Heideregion dargestellt. In Ausstellungen werden Imkerei, Schafhaltung, Spinnen, Weben und Schmieden dargestellt. Eine Sägerei und Stellmacherei vermitteln weitere Einblicke in ländliche Arbeitsbereiche. Bäuerliche Hausgärten, ein Dorfteich mit Enten und Gänsen, Schweine im Auslauf am Schweinestall, sowie Schnucken auf der Heidefläche vervollständigen das dörfliche und ländliche Bild. In der großen Ausstellungshalle sind auf etwa 450 m² jährlich wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte der Lüneburger Heide zu sehen. Während der Saison gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, unter anderen den Museumstag mit wechselnden Schwerpunkten und das Erntedankfest.

© www.museumsdorf-hoesseringen.de

Internationales Mühlenmuseum Gifhorn

(Entfernung: 65 km)

Das Internationale Mühlenmuseum Gifhorn öffnete 1980 seine Pforten für die Besucher. Zu dieser Zeit gab es drei Originalmühlen zu besichtigen : Die Kellerholländer-Mühle „Immanuel“ von 1848 aus Westdorf in Schleswig Holstein, ein Geschenk des Zeitungsverlegers Axel Springer. Die Bockwindmühle „Viktoria“ von 1882 aus Osloß im Landkreis Gilhorn. Die ca. 300 Jahre alte Tiroler Wassermühle aus dem Lesachtal in Osttirol mit zwei oberschlächtigen Wasserrädern. Jahr für Jahr wurde das Museumsgelände erweitert und durch Original-Nachbauten ergänzt : 1982 erfolgte der Nachbau der größten Roßmühle Deutschlands vom Hof Meyer zu Kniendorf aus Hüllhorst-Oberbauerschaft im Mühlenkreis Minden-Lübbecke von 1797. 1984 entstand am Dorfplatz der originalgetreue Nachbau Deutschlands berühmtester Windmühle, der historischen Mühle von Sanssouci 1788-1789, aufgebaut neben dem Schloß Sanssouci in Potsdam bei Berlin. 1945 abgebrannt und 1993 nach der Wiedervereinigung an der Originalstelle wieder aufgebaut. 1987 entstand auf einer neuangelegten Insel im Mühlensee der Aufbau einer Mühle wie sie noch in großer Stückzahl auf der griechischen Kykladeninsel Mykonos zu finden ist. 1988 kam der Nachbau einer ukrainischen Windmühle aus Korsun-Schewtschenkivski hinzu. Inzwischen eine Partnerstadt Gifhorns. 1989 wurde in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Freilichtmuseum Szentendre bei Budapest eine Donauschiffsmühle an der Ise nachgebaut. 1993 enstand neben der griechischen Mühle der Bau einer Mühle aus Portugal wie sie an der Algaveküste noch zu finden ist. 2000 im Expo-Jahr kam eine Mühle aus Spanien, von der balearischen Insel Mallorca hinzu. Im Unterbau der Mühle ist eine Ausstellung über Mühlen von Mallorca „gestern – heute“ zu sehen. 2001 stiftete die Andrej Rublijow Stiftung aus Moskau dem Museum eine original russische Bockwindmühle aus dem Gebiet Archangelsk. 2002 kam aus dem europäischen Nachbarland Frankreich der Nachbau der Mühle von Alphonse Daudet aus Fontvieille hinzu Diese Mühle ist durch das Werk des berühmten Dichters aus der Provence „Briefe aus meiner Mühle“ zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Region geworden. 2003 erfolgte der Bau der ersten asiatischen Mühle im Museum. Der Gouverneur von Gangwon-do schenkt dem Museum eine original koreanische Wassermühle aus der Bergregion von Sobaek und Taeback San.

© www.muehlenmuseum.de

Deutsches Salzmuseum Lüneburg

(Entfernung: 38 km)

Ein Museum für das Salz? Salz kennt doch jeder!

Salz ist weiß, Salz macht durstig, Salz ist geruchlos, Salz kostet nicht viel, Salz ist ein unscheinbares weißes Körnchen. Doch eben dieses Körnchen ermöglicht erst das Leben auf der Erde. Salz ist ein Baustein des Lebens und für unseren Körper lebensnotwendig.
Als eines der ältesten Kulturgüter hat es die Geschichte der Menschheit entscheidend geprägt. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „weißes Gold“. Auch heute noch ist es ein wesentlicher Bestandteil unserer Alltagswelt, unseres Denkens und unserer Sprache.
Grund genug, es gebührend zu zeigen! Aber warum in Lüneburg? Lüneburg ist die Salzstadt im Norden. Über 1000 Jahre lang bestimmte das Salz das Leben der Stadt. Es machte sie reich und mächtig. Erst 1980 schloss das Salzwerk, eines der ältesten und größten Industriebetriebe Europas, seine Pforten. Seitdem erinnert das Deutsche Salzmuseum/Industriedenkmal Saline Lüneburg an seine ruhmreiche Vergangenheit. Wissenswertes, Interessantes, Spannendes und auch Kurioses zum Thema „Salz“ erfährt der Besucher auf anschauliche und gar nicht „museale“ Weise. Das Museum geht nicht auf Distanz, es macht betroffen. Betroffen von der faszinierenden Welt des Salzes, das uns zwar täglich umgibt, doch die uns zu selten bewusst wird. Denn Salz kennt nicht jeder!

© www.salzmuseum.de

Albert-König-Museum Unterlüß

(Entfernung: 28 km)

Das Albert-König-Museum bewahrt den künstlerischen Nachlass des Malers und Graphikers Albert König (1881-1944). Ausgestellt werden aber nicht nur Werke Königs, sondern auch anderer Künstler, die für die Region bedeutsam sind, darunter Frido Witte, Adolf Schlawing, Günther Weißflog und viele weitere mehr. Mehrmals jährlich stellt das Albert-König-Museum verschiedene Künstler vor oder zeigt thematisch angelegte Ausstellungen.
Im Erweiterungsbau des Museums ist die Dauerausstellung „Kieselgur – Die Erlebnisausstellung“ zu sehen. Diese setzt sich aktiv mit der Naturgeschichte und dem Bodenschatz Kieselgur auseinander. Hören Sie Erfahrungsberichte, experimentieren Sie mit verschiedenen Präparaten oder nehmen Sie einfach an einem Mikroskop Platz. Eine „Forschungsinsel“ informiert über Leben und Werk des Künstlers König. Nehmen Sie einen Stift zur Hand und lernen Sie seine Technik kennen. Oder verweilen Sie einfach vor einer Auswahl der Originale, die in der Ausstellung gezeigt werden. Die im Albert-König-Museum angesiedelte Dauerausstellung „Kieselgur – Die Erlebnisausstellung“ präsentiert die naturwissenschaftlichen Fakten über die Kieselgur als einst bedeutenden regionalen Bodenschatz sowie die künstlerische Bearbeitung dieses Themas vor allem durch Albert König. Sie veranschaulicht in eindrucksvoller Weise die Geschichte eines fossilen Bodenschatzes, dessen Abbau lange Zeit einer der Hauptindustriezweige der Region gewesen ist. Denn bis zum Ersten Weltkrieg deckte die Produktion der heimischen Kieselgur fast den gesamten Weltbedarf an diesem Rohstoff, bei dem es sich um die abgelagerten kieselsäurehaltigen Schalen der mikroskopisch kleinen Kieselalgen handelt und der sich von der Zahnpasta bis zum Autoreifen in zahllosen Produkten des Alltags wiederfindet. Aufgrund seiner vielseitigen physikalischen Eigenschaften wird er auch zur Filterung in der Lebensmittelindustrie sowie als Isoliermittel und sogar zur Dynamitproduktion verwendet.

© www.albertkoenigmuseum.de

Celler Schloß mit Gartenanlage und Kunstmuseum

(Entfernung: 48 km)

Das älteste Gebäude Celles ist das Celler Schloss. 1318 als „castrum“ erstmals erwähnt, stammt es in seinen ältesten Teilen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde die anfangs einfache Burg zu einer aufwendigen Vierflügelanlage umgebaut und erweitert. Renaissance und Barock gehen eine unverwechselbare Mischung ein. Im Schloss befindet sich auch das Residenzmuseum mit der landesgeschichtlichen Abteilung des Bomann-Museums mit der bislang umfassendsten Darstellung der Geschichte des Königreiches Hannover und der Räume der nach Celle verbannten Dänenkönigin Caroline Mathilde. Das Schloss beherbergt das älteste, heute noch bespielte Barocktheater Deutschlands sowie auch die Schlosskapelle, das einzige Gotteshaus nördlich der Alpen mit vollständig erhaltener Renaissance-Ausstattung. Außerdem sollte sich der Besucher die Staatsgemächer und die Schlossküche im Rahmen einer Schloss-Museumsführung anschauen.

© www.schloss-celle.de